Geschäftsreisende mit Tablet am Bahnhof
Kuriose Gesetze im Ausland

Sie wirken wie aus der Zeit gefallen und erscheinen auf den ersten Blick sinnlos und bestehen dennoch: In vielen Reiseländern gibt es kuriose Landesgesetze, die bei Verstößen sogar ein Bußgeld nach sich ziehen können.

Kuriose Gesetze in Großbritannien und Frankreich

In Großbritannien gilt es als Landesverrat, eine Briefmarke mit dem Konterfei von Königin oder König kopfüber aufzukleben. In Frankreich ist Küssen am Bahnsteig bereits seit 1910 verboten - der Grund ist ganz pragmatisch: Bahnverspätungen sollen vermieden werden.

Was gilt in Singapur und den USA?

Auch das Kaugummi-Verbot in Singapur hat einen praktischen Hintergrund: Es soll öffentliche Plätze sauber halten. Laut Auswärtigem Amt ist sogar die Einfuhr von Kaugummi untersagt und kann mit Geld- oder Haftstrafe geahndet werden, ebenso wie das Vergessen der Toilettenspülung nach der Benutzung. In den USA ist es weiterhin strafbar, Alkohol sichtbar in der Öffentlichkeit zu tragen, er gehört in die Tüte. Ist der Kassierer an der Kasse unter 21, muss man den Alkohol in New York sogar selbst scannen und verpacken.

Mythen, Ausnahmen und ein deutscher Klassiker

Im Internet kursieren viele weitere skurrile Gesetze, die sich bei näherer Betrachtung als Mythen erweisen. Andere existieren tatsächlich, dürften Geschäftsreisende aber kaum betreffen  - etwa dass ein Schwein in Frankreich nicht Napoleon heißen darf oder dass es in Kanada streng verboten ist, ohne lebenssicherndes Gerät aus einem Flugzeug zu springen. Auch Deutschland ist nicht frei von Skurrilitäten: Im Beamtendeutsch heißt es, eine Dienstreise gelte automatisch als beendet, „wenn ein Beamter auf einer Dienstreise stirbt".

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